geglätteter (…) in konkrete Politik umsetzen…
Juni 19, 2008
Vieles ist in der Partei möglich: Die einen regieren mit, die anderen streben eine andere Gesellschaft an. Hauptsache man kommt sich dabei nicht in die Quere. Da muss es doch überraschen, dass im politischen Kosmos von Linkspartei und der ihnen nahestehenden Jugendverbände doch nicht alles möglich ist.
Die Verwendung der Haushaltsmittel des Jugendverbandes für Öffentlichkeitsarbeit des BAK Shalom, die ohne Zustimmung des BundessprecherInnenrates in Anspruch genommen wurden, erfolgte satzungswidrig. Der BundessprecherInnenrat fordert den Bundesarbeitskreis auf, die entsprechenden Gelder an den Bundesverband zu überweisen. Die Öffentlichkeitsarbeit als Bundesarbeitskreis der Linksjugend ['solid] ist einzustellen.
Beschluss des Sprecherkreises der der Linkspartei nahestehenden Linksjugend
Die Formulierungen sind bürokratisch, aber in der Konsequent eindeutig. Der
Bundesarbeitskreis Shalom, der sich selber als „Plattform gegen Antisemitismus, Antizionismus, Antiamerikanismus und regressiven Antikapitalismus“ versteht, soll sich nicht mehr im Zusammenhang der Linksjugend für ihre politischen Ziele werben. Ganz aufgegeben hat man die renitenten Mitgenossen aber noch nicht….