deutschland schämt sich…

Januar 4, 2009

„(…) in Blut und Boden“

„Dass die Palästinenser Israel, die Juden und alles drumherum nicht mögen, ist nicht klug aber verständlich. Sie sehen in Israel die Ursache aller ihrer Leiden, wären die Zionisten nicht in Palästina eingefallen, hätten sie längst einen eigenen Staat vom Jordan bis zum Mittelmeer und müßten nicht immerzu auf Demos gehen, um dort “Intifada bis zum Sieg!” zu rufen. Verständlich ist auch, dass sie umso wütender werden, je länger sie einer Fata Morgana nachjagen: einem Palästina, das nur in ihrer blühenden Phantasie existiert. Sie denken, dass man die Zeit zurückdrehen kannn, und niemand traut sich, ihnen zu sagen, dass die Zeitmaschine noch nicht erfunden wurde. Aber sie ahnen es, und deswegen benehmen sie sich wie Kinder im Sandkasten: Weil sie keine eigene Sandburg bauen können, wollen sie die Sandburg der Nachbarkinder zerdeppern. 

Was aber ist es, das ganz normale Deutsche antreibt, in den antisemitischen Furor zu flüchten? Nicht jeder hat einen Opa bei der Waffen-SS gehabt, dessen unvollendetes Werk er bzw. sie fortsetzen muss. Dabei lieben sie tote Juden über alles. Nur mit den lebenden tun sie sich schwer. 
Nachdem Angela Merkel erklärt hatte, für die Situation in Gaza sei allein die Hamas verantwortlich, bekam sie Briefe von aufrechten Deutschen, die sich vor Empörung nicht mehr einkriegen konnten – als wäre die Kilometerpauschale wieder abgeschafft worden. Wir dokumentieren Auszüge aus einigen der schönsten Zuschriften…“

weiterlesen bei Henryk M. Broder

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