the concept…

Februar 15, 2009

Früher riefen wir gerne bei den ‚Demos‘:

„Ich bin nichts, ich kann nichts, gebt mir eine Uniform!“…

„Ghaffar Hussain: (…) Vor allem reihen sie sich selbst in die islamistische Erzählung ein, sie übernehmen eine bestimmte Sicht auf die Welt, und dies scheint für europäische Muslime besonders anziehend zu sein. Einige dieser Radikalisierten fühlen sich an den Rand gedrängt und von der Gesellschaft ausgeschlossen. Mit der Generation ihrer Eltern können sie aber auch nichts anfangen. Also suchen sie nach etwas, wo sie sich zugehörig fühlen können, und das ist oft das Umma-Konzept, dass alle Muslime eine Einheit bilden. Ihr gilt fortan ihre Loyalität, und nichts anderes zählt mehr. Daraus erwächst dann oft der Drang, Gutes zu tun. Und wenn sie dann zum Beispiel mit drastischen Bildern muslimischer Opfer konfrontiert werden, kommen sie manchmal zu dem Schluss, dass sie etwas unternehmen müssen. Hinzu kommt eine theologische Seite: Man sagt ihnen, dass es ihr Pflicht ist zu kämpfen.

 

SPIEGEL ONLINE: Einige dieser Radikalisierten waren zuvor nicht besonders erfolgreich in ihrem Leben. Es ist fast, als seien Sie Versager gewesen, die sich selbst in Gewinner verwandeln …“

 

Sehr schön bei diesem Interview finde ich den Ausspruch:

Hussain: Es war eigentlich relativ leicht, in die öffentliche Debatte einzugreifen. Viele Leute waren offensichtlich auf der Suche nach neuen und originellen Stimmen bei diesem Thema.“

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