zu vor war da nichts…

Februar 15, 2010

Der Mißbrauch des Mißbrauchs – quote:

„Am Boden der Tasse sitzt das Dicke, beim „Gedenken an die Zerstörung durch alliierte Bomben vor 65 Jahren“ allerdings hockt es zur Abwechslung mal in der Timeline der Googlesuche (oben). Denn was heute so scheint, als werde das seit 1945 übliche Gedenken an die Bombardierung Dresdens im Februar 1945 durch englische und amerikanische Kampfflieger zum wiederholten Male von Rechtsextremen „für ihre Zwecke missbraucht“, sieht in der Rückschau anders aus: Bevor die braunen Horden in schwarzer Straßenschlachtttracht anno 1999 zur ersten Mißbrauchsdemo antraten, gab es kein großes öffentliches und schon gar kein offizielles Gedenken an die Opfer des Flächenbombardements.“

by ‚politplatschquatsch‘

do what you want…

März 21, 2009

quote:

„Wehret den Anfängern! (…) Friedrichshain ist Nr.1 bei rechter Gewalt’ – Diese Nachricht erschreckte im März 2006 alle, die es noch nicht wussten. Empört und aufgebracht veranstaltete ein breites Bündnis aus Normalos und Freigeistern eine dicke Parade gegen den rechten Einfluss in ihrem Kiez. Mehr als 3000 Leute nahmen im März 2006 teil – noch einmal soviele waren es bei der zweiten Parade im September des gleichen Jahres. Aber die braune Scheiße scheint kein Ende zu nehmen.

Heute, 3 Jahre später, scheint es, als ob sich nicht viel geändert hat. Die Tendenz der rechten Gewalttaten in Berlin ist nach wie vor steigend, Friedrichshain bildet die traurige Spitze! Die Eröffnung eines weiteren Naziladens direkt am Bersarinplatz ist nur die Spitze des Eisbergs. Wenn solche Läden aufmachen, heißt das, dass es Kundschaft gibt, dass die örtlichen Behörden nix dagegen haben, dass diejenigen, die sich wehren wollen, sich schon lange nicht mehr trauen. Das können und wollen wir nicht länger hinnehmen! Wir wollen allen, die sich gegen die Faschisten engagieren Mut machen und Ihnen zeigen, dass sie nicht alleine sind. Wir wollen uns gegenseitig ermutigen, diesen rechten Schlägern keinen Raum in unsere Mitte zu überlassen. Denn wir sind viele, wir sind bunt und wir werden es nicht zulassen, dass Faschisten unser tolerantes Miteinander mit ihrer gewalttätigen, menschenverachtenden Ideologie zerstören.

Dafür lohnt es sich auf die Straße zu gehen und sein Gesicht zu zeigen!

Deshalb:
Alle Beats und Bands, die Freaks und die Normalos, die Durchen und die Frischen, die Jungen und die Alten…Geht auf die Strasse und zeigt den Faschos, dass wir bunt, laut und verdammt viele sind!

Verkleidet euch, macht nen Wagen, Musik, Strassentheater, Tanzgruppen, Lesungen, Flötenkonzerte, irgendwas!

Achtet aufeinander, seid stark, haltet zusammen, los gehts! Seid kreativ, werdet aktiv, tut was!

Rechte Läden räumen- statt linke Häuser!
Freiheit statt Normierung – Kein Kiez für Nazis!…“

the concept…

Februar 15, 2009

Früher riefen wir gerne bei den ‚Demos‘:

„Ich bin nichts, ich kann nichts, gebt mir eine Uniform!“…

„Ghaffar Hussain: (…) Vor allem reihen sie sich selbst in die islamistische Erzählung ein, sie übernehmen eine bestimmte Sicht auf die Welt, und dies scheint für europäische Muslime besonders anziehend zu sein. Einige dieser Radikalisierten fühlen sich an den Rand gedrängt und von der Gesellschaft ausgeschlossen. Mit der Generation ihrer Eltern können sie aber auch nichts anfangen. Also suchen sie nach etwas, wo sie sich zugehörig fühlen können, und das ist oft das Umma-Konzept, dass alle Muslime eine Einheit bilden. Ihr gilt fortan ihre Loyalität, und nichts anderes zählt mehr. Daraus erwächst dann oft der Drang, Gutes zu tun. Und wenn sie dann zum Beispiel mit drastischen Bildern muslimischer Opfer konfrontiert werden, kommen sie manchmal zu dem Schluss, dass sie etwas unternehmen müssen. Hinzu kommt eine theologische Seite: Man sagt ihnen, dass es ihr Pflicht ist zu kämpfen.

 

SPIEGEL ONLINE: Einige dieser Radikalisierten waren zuvor nicht besonders erfolgreich in ihrem Leben. Es ist fast, als seien Sie Versager gewesen, die sich selbst in Gewinner verwandeln …“

 

Sehr schön bei diesem Interview finde ich den Ausspruch:

Hussain: Es war eigentlich relativ leicht, in die öffentliche Debatte einzugreifen. Viele Leute waren offensichtlich auf der Suche nach neuen und originellen Stimmen bei diesem Thema.“

heul doch…

Januar 11, 2009

„brüder, kauft bei Kaisers…

im “al-shia forum” rätseln die glaubensbrüder, ob sie am kommenden samstag “lidl” und “aldi” boykottieren sollen. die beiden discounter täten nämlich für israel spenden oder so.
ich plädiere in diesem fall für “kaiser’s” der tengelmann ag. der ober-tengelmann ernst war nämlich genau wie seine söhne walter und wilhelm mitglied der nsdap und sagte hitler finanzielle unterstützung für seinen kreuzzug zu.
1 in sofern gilt dieser laden als wohl eher unverdächtig in sachen zionistischer unterwanderung…“

from kotzboy.com

kotzboy

es gibt kein zweites land…

Dezember 28, 2008

„(…) welchem der „Antizionist“ derart feindlich gesinnt ist wie Israel, keinen anderen Konflikt mit der Beteiligung mehrerer Konfliktparteien, dem er sich überhaupt, geschweige denn mit einer derartigen Einseitigkeit und Obsession zu Lasten bzw. zu Gunsten einer Konfliktpartei widmet.  Es gibt keinen Anti-Polanismus, keinen Anti-Hollandismus, keinen Anti-Italienismus, keinen Antisimbabwismus und erst Recht keine Nazivergleiche, egal wie falsch die Politik des jeweiligen Landes sein mag…“

 

weiterlesen…